Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, erklärte zu den vorgelegten Zahlen: „Die Schaeffler Gruppe veröffentlicht ihre Ergebnisse im ersten Quartal 2025 erstmalig als kombiniertes Unternehmen mit vier produktorientierten Sparten. Mit den Ergebnissen des ersten Quartals sind wir gut in das Jahr 2025 gestartet. Das Umfeld, in dem wir operieren, ist weiter riskant und unübersichtlich. Unsere breite Aufstellung gibt uns die erforderliche Widerstandsfähigkeit und hilft uns dabei, auch in diesem Umfeld erfolgreich zu wirtschaften und unsere Ziele zu erreichen.“
Besonders positiv entwickelte sich Unternehmensangaben zufolge die Sparte E-Mobility mit einem Umsatzplus von 9,6 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro und einem Auftragseingang von 3 Milliarden Euro. Die Margen verbesserten sich, blieben jedoch mit -22,9 Prozent weiterhin negativ. Die Sparte Powertrain & Chassis verzeichnete einen Umsatzrückgang um 10,7 Prozent, erzielte jedoch eine EBIT-Marge von 12,4 Prozent. Der Unternehmensbereich Vehicle Lifetime Solutions überzeugte mit einem Umsatzanstieg von 10,7 Prozent und einer EBIT-Marge von 15,7 Prozent. Bearings & Industrial Solutions musste dagegen leichte Umsatz- und Margenrückgänge hinnehmen. Der Free Cash Flow vor M&A-Aktivitäten lag saisonal bedingt bei -155 Millionen Euro, verbesserte sich damit jedoch deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die Nettoverschuldung belief sich zum Quartalsende auf rund 5 Milliarden Euro.
Trotz geo- und handelspolitischer Unsicherheiten erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2025 Umsätze zwischen 23 und 25 Milliarden Euro sowie eine EBIT-Marge von 3 bis 5 Prozent. Rosenfeld dazu: „Wir halten trotz des herausfordernden Umfelds an unserem Ausblick fest. Dabei sind wir uns bewusst, dass die aktuellen handelspolitischen Auseinandersetzungen die Planungsunsicherheit erhöhen.“