In „bestem Einvernehmen“ hat Dr. Jan Allmann zum 1. Februar 2025 den Konzern nach fast neun Jahren verlassen. Um diesen Verlust zu kompensieren wird die Führungsteam neu aufgestellt und auf sieben Mitglieder erweitert. An die Stelle des abgewanderten Diplom-Kaufmanns treten die drei Geschäftsbereichleiter Norbert Heckmann, Tom O´Neill und Dr. Reiner Specht. Heckmann wird zukünftig für die Belange der Würth-Linie Handwerk in Europa zuständig sein, O'Neill verantwortet Nordamerika und Specht wird für die Regionen Asien, Südamerika, Afrika und Ozeanien verantwortlich sein. Norbert Heckmann ist außerdem Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, während Dr. Reiner Specht bereits stellvertretendes Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe ist.
Unterdessen hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG, mit 8.000 Beschäftigten die größte Einzelgesellschaft der weltweit tätigen Würth-Gruppe, die Erweiterung des Vertriebszentrums West am Hauptsitz in Künzelsau-Gaisbach nach der Einweihung am 24. Januar 2025 in Betrieb genommen. Damit würden laut Unternehmen die Kommissionier- und Lagerkapazitäten um 37 Prozent gesteigert. Darüber hinaus könnten durch ein hochautomatisiertes Shuttlesystem mit über 104.000 Behälterstellplätzen täglich rund 48.000 Auftragspositionen zusätzlich kommissioniert werden. Die Prozesse in der Logistikerweiterung sind in die bestehende Logistik vollintegriert, sodass Liefersplits zum Kunden vermieden werden. Außerdem sei der Neubau fördertechnisch an die bestehenden Vertriebszentren angeschlossen. „Die Erweiterung des Vertriebszentrums West ist ein wichtiger Schritt, um die Zuverlässigkeit unserer Logistik weiterzuentwickeln. Mit dieser Investition bleiben wir wettbewerbsfähig und stärken die Region Hohenlohe, in der unser Unternehmen fest verwurzelt ist“, stellte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, heraus. Und Thomas Wahl, Geschäftsführer Logistik der Adolf Würth GmbH & Co. KG ergänzt: „Mit Blick auf die kommenden Jahre haben wir damit die logistischen Voraussetzungen für das weitere Wachstum des Unternehmens geschaffen.“
Zur strategischen Weiterentwicklung der Logistik visiert die Würth-Gruppe bis zum Jahr 2030 einen Automatisierungsgrad von 75 Prozent in den umsatzstärksten Gesellschaften an. Zu diesem Zweck würden auch Künstliche Intelligenz und Roboter eingesetzt, um den Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad zu erhöhen. Gleichzeitig werde durch den Einsatz moderner Technik das Verpackungs- und Füllmaterial um 30 Prozent reduziert. Die Würth-Gruppe beschäftigt 80 Ländern weltweit über 88.000 Mitarbeiter:innen in über 400 Gesellschaften mit mehr als 2.800 Niederlassungen. Der Konzern erzielte 2024 gemäß vorläufigem Abschluss einen Umsatz von 20,2 Milliarden Euro.