„Die Investition in Spoke Safety ist ein weiterer Schritt in Richtung der digitalen Innovation unserer Bremssysteme. Unsere Vision für die nahe Zukunft ist es, das Bremssystem in die Lage zu versetzen, nicht nur mit dem ausgestatteten Fahrzeug zu kommunizieren und zu interagieren, sondern mit dem gesamten Ökosystem der Straße, einschließlich anderer Fahrzeuge, Infrastrukturen und Kommunikationsnetzwerke, um das Fahrerlebnis und die Sicherheit zu verbessern“, erläutert Brembo-CEO Daniele Schillaci. Brembo hat bereits ein Forschungsprojekt mit Spoke Safety gestartet. Entstanden ist diese Zusammenarbeit über das Brembo Inspiration Lab im Silicon Valley, das unter anderem die Suche nach innovativen Start-ups verfolgt, die zur Weiterentwicklung von Brembo im Bereich Software und Künstliche Intelligenz beitragen können.
Spoke Safety wurde im Jahr 2020 in Denver, Colorado, gegründet. Das Unternehmen bietet Lösungen auf der Grundlage der Vehicle-to-Everything-Technologie (V2X) an. Dieses Kommunikationssystem soll Fahrzeuge in Echtzeit mit anderen Fahrzeugen, Verkehrsteilnehmern, einschließlich Radfahrern, sowie mit intelligenten städtischen Infrastrukturen wie Ampeln verbinden. Ziel ist laut Unternehmensangaben, ein integriertes Fahrerlebnis mit einem höheren Grad an Verkehrssicherheit zu kombinieren. Spoke Safety wird in das Portfolio der Risikokapitalabteilung von Brembo Ventures aufgenommen.
Brembo entwickelt seit 1961 Bremsanlagen und -komponenten für Automobil-, Motorrad- und Nutzfahrzeughersteller. Das italienische Unternehmen beschäftigt über 15.000 Mitarbeiter in 15 Ländern und erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von 3,85 Milliarden Euro.