Robustere Lieferketten als Ziel

DHL managt europäische Logistikprozesse von Vitesco

LogistikMit effizienteren Logistikprozessen lassen sich Kosten ebenso wie CO2-Emissionen einsparen.  Foto: DHL/VItesco

Die Logistikexperten von DHL Supply Chain bündeln die Frachtvolumina von großen Unternehmen, um dadurch Synergieeffekte zu erzeugen und Optimierungspotenziale zu nutzen. Aus einem riesigen Pool an Frachtführern und Speditionen sollen so jeweils die schnellsten, sichersten, umweltfreundlichsten und kostengünstigsten Transportlösungen gewählt werden. Von diesem Ansatz will nun auch Vitesco im Zuge der neuen Partnerschaft mit DHL profitieren. “Der wesentliche Treiber unseres Geschäfts ist die Entwicklung und Produktion nachhaltiger Technologien für die Mobilität von morgen. Dieses Geschäft wollen wir bis 2040 CO2-neutral betreiben. Nachhaltige Logistiklösungen sind ein bedeutender Schritt auf diesem Weg, den wir künftig gemeinsam mit DHL Supply Chain gehen werden”, sagt  Thomas Kirchermeier, Head of Supply Chain Management von Vitesco Technologies. 

Seit März zeichnet DHL auf europäischer Ebene für die gesamte Vitesco-Logistik innerhalb der Lieferkette zu den Werken und ebenso von den Werken zu den Kunden verantwortlich. Laut Unternehmensangaben entspricht dies etwa 100.000 Transportbewegungen und damit rund einem Drittel des gesamten Frachtvolumens des Zulieferers. Durch die Zusammenlegung bisher separat abgewickelter Lieferungen werden nach Aussage der Verantwortlichen große Mengen CO2 eingespart. Auch die verstärkte Nutzung klimafreundlicher Transportmittel aufgrund der großen elektrischen Fahrzeugflotte von DHl zahlt auf diese Ziel ein. 

Hendrik Venter, CEO DHL Supply Chain Europe, Middle East & Africa, berichtet: ”Schon in den ersten gemeinsamen Pilotprojekten hat sich gezeigt, dass wir mit einer nahtlos integrierten Lieferkette erhebliche Synergien heben können. Die Kosteneinsparungen und Effizienzen, die wir gemeinsam mit Vitesco Technologies so bereits realisieren konnten, ebnen nun den Weg für weiteres globales Wachstum. Mit unserem Fokus auf konsequente Standardisierung und Orchestrierung von Logistikprozessen wollen wir in den kommenden Jahren die CO2-Emissionen weiter minimieren, die Effizienz der Lieferketten maximieren und ihre Widerstandsfähigkeit verbessern.”

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