Mehr Präsenz in Südeuropa

Nutzfahrzeugteilehändler Experica von Europart gekauft

Experica_Europart_ÜbernahmeWollen “una famiglia” werden (v.l.n.r.): Sven Hülbrock (Europart), Andrea Rettore, Olaf Giesen (Europart), Nicolo Rossi, Roberto Rettore und Dr. Reiner Schmitz (Europart).  Foto: Europart

Experica vertreibt Ersatzteile für Industrie- und Nutzfahrzeuge, Anhänger und Busse. Der italienische Teilehändler verfügt über ein strategisches Netz verteilter Niederlassungen in Norditalien. Standorte sind Alessandria, Bergamo, Bologna, Brescia, Cuneo, Mailand, Padua, Rimini, Turin, Varese und Verona. Den Jahresumsatz beziffern die Europart-Verantwortlichen auf rund 100 Millionen Euro. Mit der Übernahme von Experica, will die Europart Gruppe “erhebliche operative und kommerzielle Synergien schaffen”. Die Transaktion markiere den Beginn einer neuen Wachstumsphase – besonders in Südeuropa will Europart seine Marktposition stärken.

„Experica ist ein etabliertes Unternehmen mit einer beeindruckenden Entwicklung in den letzten Jahren. Diese Partnerschaft stärkt unsere Marktstellung und verbessert unsere Möglichkeiten, Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten. Gemeinsam sind wir in der Lage, große Kunden in Südeuropa täglich über lokale Lager und Niederlassungen zu beliefern. Wir freuen uns darauf, unsere Kräfte zu bündeln", erläutert Europart-CEO Olaf Giesen. Die Marke Experica solle bestehen und auch Mitarbeiter ihren Kunden als “vertraute Ansprechpartner erhalten” bleiben. 

Die Kunden von Experica sollen neben dem Angebot von Experica auch auf das Europart-Lieferprogramm und die Eigenmarke Premium Parts zugreifen können. „Der Beitritt in die Europart Gruppe wird es uns ermöglichen, den positiven Trend fortzusetzen, der uns in den letzten sieben Jahren zu großartigen Ergebnissen und Leistungen geführt hat, auf die wir stolz sein können, vor allem, wenn wir den besonders komplexen historischen und wirtschaftlichen Kontext berücksichtigen, in dem wir uns befinden”, teilen die Experica-Geschäftsführer Andrea Rettore, Roberto Rettore und Nicolò Rossi gemeinschaftlich mit. 

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