Runderneuerte Reifen, das professionelle Nachprofilieren sowie der Einsatz von Gebrauchtreifen kämpfen den Projektpartnern zufolge bei Flotten sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Akzeptanzproblemen. Zudem würde den Verantwortlichen zufolge schätzungsweise rund ein Fünftel der Altreifen in NRW in der illegalen Entsorgung oder im Export landen. Das Projekt ReKuWi möchte nun Handel, Runderneuerung, Entsorgung und Prüftechnik bündeln, damit Reifen länger genutzt und am Ende sauber verwertet werden können. Zusätzlich sollen eine gemeinsame Informationskampagne und Mitarbeiterschulungen die Akzeptanz von Kreislaufwirtschaftsreifen stärken. „Ein Reifen ist viel zu wertvoll, um nach einem einzigen Leben zu enden. Gemeinsam machen wir die Kreislaufwirtschaft für Reifen in NRW wirtschaftlich attraktiv – und sichern zugleich zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region“, so Peter Lüdorf, Sprecher der GbR.
Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Just Transition Fund (JTF) von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert. Hinter ReKuWi stecken fünf Unternehmen aus der Reifenbranche, darunter die Gummi Berger Hans Berger GmbH & Co. KG, Reifen Gruppe Ruhr, Detection-X GmbH, Bear-Machines GmbH und Reifenhaus Caspar Wrede GmbH. Koordiniert wird das Projekt laut Presseangaben von der CGW GmbH.