Sebastian Hörold soll künftig als zentrale Schnittstelle zwischen kundenorientiertem technischen Vertrieb und der Produktion fungieren. Auch die künftigen Investitionen in den sächsischen Standort wird er laut Unternehmensangaben aktiv mitgestalten. „Die Etablierung der neuen Funktion unterstreicht die wichtige strategische Rolle des Standortes Groitzsch innerhalb der Pneuhage Gruppe. Der Schritt stärkt Grasdorf als Hersteller von Sonderrädern auf hohem Qualitätsniveau, sei es für die Erstausrüstung als auch für die Nachrüstung von Agrarmaschinen. Die gemeinsame Erarbeitung von technischen Lösungen mit den Kunden und die Übertragung in die eigene Fertigung ist eine wesentliche Stärke von Grasdorf“, sagt Geschäftsführer Joachim G. Wolf.
Nach dem Insolvenzantrag und der Übernahme durch die Pneuhage Unternehmensgruppe wurden verschiedene strategische Maßnahmen zur Neuausrichtung von Grasdorf aufgesetzt. Zur Stärkung der Marktpräsenz wurde der Außendienst erweitert und auf der Agritechnica als Aussteller die “Rückkehr” in den Agrarmarkt inszeniert. Pneuhage-Geschäftsführer Johannes Kuderer berichtet im Interview mit Automotive Insights von den strategischen Plänen und anvisierten Synergieeffekten.