Nachdem der Automobilzulieferer aus Stuttgart bereits im Sommer 2024 unter anderem die Bereiche Elektrifizierung und Digitalisierung als strategisch wichtige Handlungsfelder für die Zukunft definiert hatte, sieht man sich inzwischen selbst als „Spezialist für das Laden von E-Fahrzeugen“ und möchte dies auch mit seinem Stand auf der Messe in München unterstreichen. So zeigt zum Beispiel die auf intelligentes und skalierbares Laden spezialisierte Konzerntochter Mahle chargeBig ihre neueste Generation des zentralisierten Ladesystems chargeCluster sowie die mobile Ladelösung smallBox Portable. Das chargeBig-System bietet eine Ladeleistung von 22 kW und besteht aus einer kleinen Wallbox (smallBox genannt) und einem in drei Größen verfügbaren Ladeverteiler, dem chargeCluster. Die smallBox Portable hat das Unternehmen für Baustellen oder als Ladepark auf Veranstaltungen entwickelt. Die mobile Ladelösung bietet vier Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 kW.
Darüber hinaus zeigt Mahle auf der Power2Drive ein Positioniersystem für das induktive Laden, Kühlmodule für Schnellladesäulen sowie mit dem E-Health Charge ein Diagnosegerät, das 2024 erstmals verfügbar war und mit dem Antriebsbatterien von E-Fahrzeugen in Werkstätten geprüft und geladen werden können. Beim Thema Induktives Laden hatte das Unternehmen 2023 mit seinem DIPS-Verfahren ein Erfolg erzielen können, als das amerikanische Normungsinstitut SAE International diese Technologie zum globalen Standard für kabelloses Laden erklärte.