Netzwerk für den Nfz-Reifenservice wächst

Positive Zwischenbilanz nach zehn Jahren Pneunet

Pneunet Partner Gute Laune beim jüngsten Pneunet-Partnertreffen Mitte Oktober in Volkach – Reifen Hofmann vertreten durch Eric Hofmann (5.v.l.) ist neu an Bord.  Foto: Pneunet

Über 500 Standorte zählt Pneunet aktuell alleine in Deutschland, hinzu kommen Partner in Belgien, der Niederlande, Luxemburg, Polen, der Schweiz, Österreich und Dänemark. Gemanagt wird der zentrale, mehrsprachige Pannenhilfeservice vom Joint Venture 24/7, hinter dem Service 24 und der ADAC Truckservice stehen. Bei den Pneunet-Verantwortlichen zeigt man sich erfreut über den Status quo zum zehnjährigen Jubiläum, sieht jedoch zugleich auch Potenzial für einen weiteren Ausbau. Wie dieser gelingen kann, besprachen die Pneunet-Gründungspartner Pneuhage, Reifen Helm und Reifen Günther bei ihrem jüngsten Treffen Mitte Oktober in Volkach.

Einigkeit herrschte über die grundsätzlichen Bedürfnisse von Flotten: Nationale und internationale Fuhrparkbetreiber seien verstärkt auf der Suche nach mehr Flexibilität und Alternativen zu Industrieverträgen. Aufgrund des hohen Kostendrucks steige die Bereitschaft anstelle von Premium-Fabrikaten auf Quality-Produkte zu setzen – eine zuverlässige und möglichst flächendeckende Dienstleistung im Einzugsbereich der Kunden vorausgesetzt. Das alles kann Pneunet bieten, ist Sebastian Warncke von Pneuhage Fleet Solution überzeugt: „Der Zugriff auf freie Netzwerke wie Pneunet zeigt sich als unheimlich wichtig für die Flottenkunden, heute noch stärker als vor zehn Jahren. Die Bedeutung in der Zukunft wird unserer Meinung nach noch weiter wachsen. Unser Ziel ist, die Bedürfnisse der Fuhrparks praxisgerecht und kostensparend abbilden zu können. Aufgrund des markenunabhängigen Ansatzes können wir glaubwürdig objektiv beraten.“

Reifen Hofmann Bebra
Reifen Hofmann hat seinen Hauptsitz im hessischen Bebra. Foto: Reifen Hofmann

Beim weiteren Ausbau des Netzwerks rechnen sich die Verantwortlichen auch gute Chancen durch die flexible Organisationsstruktur von Pneunet aus. So seien weder eine zusätzliche Verwaltung noch eine eigene Firmierung notwendig. Dadurch, dass sich der jeweilige Key-Account-Manager des Partners um „seine“ Kunden kümmere, würden kurze Wege und bekannte Ansprechpartner sichergestellt. Die Agilität zeigt sich ferner auch im Falle sich verändernder Partnerschaften. Wie es in einer Pneunet-Mitteilung heißt, hat die Firma Reiff ihren „vollen Partnerstatus“ zum März dieses Jahres aufgegeben, stellt jedoch als Netzwerk-Partner weiterhin eine Betreuung ihrer Stammkunden sicher. Jenseits dessen darf sich das System auch über ein reguläres Neumitglied freuen. Reifen Hofmann aus Bebra wurde mit seinen sechs Standorten als Systempartner aufgenommen und verstärkt seit Anfang November das Pneunet-Netzwerk. 

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