Transformations-Plan zeigt Wirkung

Goodyear kann Profitabilität weiter steigern

Goodyear Akron/OhioTrotz rückläufiger Umsätze kann Goodyear sein operatives Ergebnis steigern.  Foto: Goodyear

In der in den letzten Monaten besonders im Fokus stehenden EMEA-Region erwirtschaftete die Goodyear Tire & Rubber Company im zweiten Quartal einen Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,19 Milliarden Euro; -4,6 Prozent). Neben ungünstigen Wechselkursen war dafür ein rückläufiges Absatzvolumen verantwortlich (11,6 Millionen Einheiten; -0,9 Prozent). Während das OE-Geschäft auf Vorjahresniveau lag, gab der Reifenabsatz auf dem Ersatzmarkt – vor allem in Osteuropa – um 1,4 Prozent nach. Wesentlich bedingt durch die Initiativen des Transformationsplans “Goodyear Forward” konnte der Reifenherstellers mit 35 Millionen US-Dollar (ca. 32 Millionen Euro) dennoch wieder ein positives operatives Ergebnis erzielen (Q2/2023: -54 Millionen US-Dollar; ca. 49,3 Millionen Euro). Auch die zugehörige Marge war nach -1,4 Prozent im Vorjahr diesmal wieder positiv (2,7 Prozent) – wenn auch auf weiterhin niedrigem Niveau (Americas: 8,9 Prozent; Asien-Pazifik: 10,6 Prozent).

Zurück aus der Verlustzone

Goodyear-CEO Mark Stewart ordnet die Resultate ein: "Wir haben im zweiten Quartal deutliche Fortschritte bei der Umsetzung unseres Goodyear Forward-Plans gemacht, indem wir unsere Margen deutlich gesteigert und eine endgültige Vereinbarung über den Verkauf unseres OTR-Geschäfts getroffen haben." Er ergänzt: "Unsere Mitarbeiter setzen sich mit großem Engagement für Goodyear Forward ein, und ihr Einsatz ist besonders wichtig, wenn wir auf ein zweites Halbjahr blicken, das von schwächeren Branchentrends geprägt sein dürfte.”

Bis Ende Juni dieses Jahres belief sich der Goodyear-Umsatz auf 9,1 Milliarden US-Dollar (ca. 8,31 Milliarden Euro; -7 Prozent) bei einem Reifenabsatz von 80,05 Millionen Einheiten (-2,5 Prozent). Als Nettogewinn weist die Bilanz 28 Millionen US-Dollar aus (ca. 25,5 Millionen Euro; Q2/2023: -309 Millionen US-Dollar, ca. 282,4 Millionen Euro), der bereinigte Nettogewinn wird mit 83 Millionen US-Dollar (ca. 75,8 Millionen Euro; Q2/2023: -179 Millionen US-Dollar, ca. 163,5 Millionen Euro) angegeben. 

Mark Stewart, Goodyear
Steht seit Februar dieses Jahres an der Spitze der Goodyear Tire & Rubber Company: Mark Stewart. Foto: Goodyear

Prashant Lal verantwortet Goodyears ASEANZ-Cluster

Anfang Juli gab Goodyear außerdem bereits eine strukturelle Änderung seiner Marktbearbeitung bekannt. Die Regionen Australien/Neuseeland (ANZ) und ASEAN (Association of South East Asian Nations) werden künftig in dem kombinierten Cluster ASEANZ geführt. Goodyear will damit sein schnell wachsendes Asien-Pazifik-Geschäft noch gezielter adressieren. Gesteuert wird das Cluster von Managing Director Prashant Lal. Lal führte zuletzt in gleicher Position die Goodyear-Geschäfte in der ASEAN-Region. 

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