Bewährte Bezugskanäle bleiben relevant  

Freie Werkstätten stellen Ersatzteileinkauf zunehmend breiter auf 

Freie Werkstätten beziehen Ersatzteile überwiegend über den IAM-Großhandel, Vertragswerkstätten hingegen im OE-Netzwerk. Dieses erwartbare Bild zeichnet eine Studie der Wolk & Nikolic After Sales Intelligence GmbH. Allerdings gewinnen alternative Kanäle an Bedeutung. Die Nichtverfügbarkeit im Stammkanal ist für beide Seiten Grund Nr. 1 – bei den weiteren Faktoren zeigen sich jedoch Unterschiede.

Situation im Teilehandel

75 Prozent der GVA-Mitglieder erzielen höhere Umsätze im ersten Halbjahr 2026

Die Stille der Sommermitte unterbricht der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. mit einer Mitteilung zur wirtschaftlichen Lage nach dem ersten Halbjahr 2026. Der Branchenverband erkennt zarte Aufwärtstendenzen, aber auch eine grundlegende Skepsis hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Situation.

Angebot steigt deutlicher als die Nachfrage

Preise für gebrauchte E-Autos im Juli leicht gesunken

Nach monatelangem Preiswachstum stoppt die Aufwärtsbewegung bei gebrauchten E-Autos erstmals wieder: Laut Autoscout24 fielen die Durchschnittspreise im Juli 2026 leicht um 0,2 Prozent. Grund dafür ist unter anderem ein spürbar größeres Angebot. Die Durchschnittspreise gingen dabei über alle Fahrzeugsegmente hinweg zurück.

BEV Befragung
Dynamik im BEV-Gebrauchtwagenmarkt

Gebrauchte E-Autos werden knapp und teurer

Die Besitzumschreibungen bei Stromern übertreffen seit längerem die privaten BEV-Neuzulassungen. Zudem treiben steigende Kraftstoffpreise das Interesse an gebrauchten vollelektrischen Pkw an, wodurch sich deren Restwerte zuletzt wieder positiv entwickelten.

Marktvolumen wächst bis 2035 deutlich

„Die größten wirtschaftlichen Potenziale entstehen zunehmend im Aftermarket”

Auf bis zu 270 Milliarden Euro beziffert der Global Automotive Outlook 2026 das Volumen des europäischen Automotive Aftermarkets im Jahr 2035. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die alternde Fahrzeugflotte – 7+ Jahre alte Fahrzeuge werden laut den Experten „zum wichtigen Profitpool der kommenden Dekade”. Zugleich deutet sich eine Verschiebung von Marktanteilen Richtung Osteuropa an. 

Reifenlager-Consumer
Bundeskartellamt erkennt vertikale Preisbindungen

Geldbuße von 11,9 Mio. Euro gegen Maxxis, Best4Tires Berlin und Reifen Müller GmbH & Co. KG

Das Bundeskartellamt hat gegen die Maxxis International GmbH, die Best4Tires Berlin GmbH und die Reifen Müller GmbH & Co. KG, sowie einen nicht genannten Verantwortlichen Geldbußen in Höhe von insgesamt 11,9 Mio. Euro verhängt. Den drei Unternehmen wird vorgeworfen, die Preisbildung beim Vertrieb von Reifen der Marken Maxxis und CST auf dem deutschen Reifengroßhandelsmarkt eingeschränkt zu haben.

Ayvens Mobility Guide 2026

Mittelfeldplatz für Deutschland in puncto E-Auto-Reifegrad

In seinem Mobility Guide 2026 hat der Mobilitätsdienstleister Ayvens anhand von fünf Kriterien erneut den E-Auto-Reifegrad von 30 europäischen Ländern untersucht. Während Norwegen seinen Platz an der Spitze des Rankings festigt, erreicht Deutschland 61 von 100 möglichen Punkten und landet damit auf Rang 12. Vor allem bei der hiesigen Ladeinfrastruktur sieht die Analyse Verbesserungspotenzial.  

Reifenlager-Consumer
Sind Billigreifen aus China nun unwirtschaftlich?

EU führt Antidumpingzölle auf Reifen-Importe aus China ein

Im Mai 2025 war auf Antrag der europäischen Reifenindustrie eine Antidumpinguntersuchung in Bezug auf Importe von Neureifen aus China eingeleitet worden. Die Europäische Kommission hat nun endgültige Antidumpingzölle eingeführt.

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Hoher Anteil an Importmarken

Nachfrage nach E-Autos in Deutschland zieht massiv an

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland legten zur Jahreshälfte zu. Dabei verbuchten reine E-Autos im Halbjahresvergleich ein massives Plus von 48 Prozent und eroberten fast ein Viertel des Marktes. Vor allem Tesla konnte wieder deutlich an Boden gewinnen, während chinesische Marken den etablierten Herstellern näher rückten.

Auswertung von Berylls by AlixPartners

Rückläufige Margen und China-Druck im Top-100-Zulieferer-Ranking

Umsatzrückgänge und eine Marge von nur noch 5,2 Prozent machen den 100 weltweit größten Zulieferern zu schaffen. „Die Zuliefererbranche verliert ihre Finanzkraft genau in dem Moment, in dem sie die teuerste Transformation ihrer Geschichte finanzieren müsste”, so das mahnende Fazit der Experten von Berylls by AlixPartners. Eine positive Dynamik zeigt sich derweil bei chinesischen Unternehmen. 

EU-„Omnibus-Verordnung” zur Energiekennzeichnung

Tyres Europe kritisiert Komplexität bei Reifenlabel

Als Reaktion auf die Veröffentlichung des „Omnibus-Pakets” der Europäischen Kommission zur Energieeffizienzkennzeichnung reagiert der Industrieverband Tyres Europe mit der Forderung eines “kohärenteren Ansatzes” zur Vereinfachung der vorgeschlagenen Änderungen am Rahmenwerk für die Reifenkennzeichnung. Die Reifenhersteller bemängeln im Kern eine „administrative Komplexität" in der Umsetzung.

Restrukturierung des Europa-Geschäfts

Tire360 Europe übernimmt Vertrieb für Toyo Tires in der DACH-Region und in Skandinavien

Für den japanischen Reifenhersteller Toyo Tires übernimmt ein neuer Vertriebs- und Marketingpartner Verantwortung im europäischen Markt: Die in Frankfurt am Main ansässige Tire360 Europe GmbH ist ab sofort zuständig für die Marktbearbeitung in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in den skandinavischen Ländern.

Privatkunden drängen auf den E-Auto-Markt

Stromer legen bei Neuzulassungen weiter zu

Der Markt für vollelektrische Pkw zeigte sich im April 2026 erneut von seiner starken Seite. 64.350 rein batterieelektrische Pkw wurden neu zugelassen, das entspricht einem Anstieg um 41,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit der neu angelaufenen E-Auto-Förderung könnte das Wachstum weiter an Fahrt aufnehmen.

Kfz-Reparatur
GDV-Studie zur Kfz-Reparaturkostenenwicklung

Fahrerassistenzsysteme senken Unfallzahlen, aber nicht Reparaturkosten

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. prognostiziert in seiner Trendanalyse „Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E-Mobilität“, dass die Inflation die Einsparungen durch moderne Sicherheitstechnik in Autos auffrisst. Weniger Unfälle, aber keine geringeren Reparaturkosten. „Steigende Preise und komplexere Fahrzeuge gleichen die Effekte aus", so der GDV.

Massive Nachholeffekte zum Quartalsende 

GVA-Mitglieder bleiben trotz „allgemeinwirtschaftlicher Frustration” optimistisch

Als „gut” beurteilen die GVA-Mitglieder die allgemeinwirtschaftliche Situation weder im ersten Quartal noch mit Blick auf den restlichen Jahresverlauf. Hoffnung macht jedoch ein starker Quartals-Endspurt im März mit einem deutlichen Plus bei Fahrzeug-Besitzumschreibungen. Basierend auf dieser Dynamik gehen immer noch fast 70 Prozent der Verbandsmitglieder von steigenden Umsätzen im Jahr 2026 aus.

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ADAC-Pannenstatistik 2026

E-Autos sind weniger pannenanfällig als Verbrenner

Moderne Pkw werden immer zuverlässiger, dennoch stieg die Zahl der ADAC-Panneneinsätze im Jahr 2025 auf knapp 3,7 Millionen. Grund ist das wachsende Durchschnittsalter des deutschen Fahrzeugbestands. Elektroautos schneiden dabei besser ab als Verbrenner.

BYD
Untersuchung des Center of Automotive Management

BYD schiebt sich in puncto Innovationsstärke vor VW auf Platz eins 

Auch für 2026 hat das Center of Automotive Management (CAM) seine Studienreihe AutomotiveInnovations vorgelegt: Erstmals weist diese den BYD-Konzern vor VW und Mercedes-Benz als Innovationsführer aus. In Verbindung mit den Top-Platzierungen weiterer chinesischer Akteure sieht Studienleiter Stefan Bratzel „die tektonische Verschiebung in der Automobilindustrie auf einem neuen Niveau”.

Starke Nachfrage im März

EU-Neuzulassungen steigen, E-Autos gewinnen an Boden

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Neuzulassungen von Pkw in der EU um 4 Prozent. Während vollelektrische Fahrzeuge ihren Anteil auf beinahe 20 Prozent ausbauten, sank das Interesse an Verbrennern einmal mehr deutlich.

ArGeZ schlägt Alarm

Deutsche Zulieferindustrie in tiefer Strukturkrise gefangen

Eine "tiefe Strukturkrise" hat die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) im Rahmen ihrer Wirtschaftspressekonferenz erneut mit Zahlen untermauert. Die industrielle Resilienz sowie die Stabilität der Wertschöpfungsketten seien gefährdet. Die belastenden Faktoren lauten unverändert: Schwache Auftragseingänge, steigende Kosten und ein zunehmend internationaler Wettbewerbsdruck.

Robuste Jahresbilanz 2025

Dekra bleibt auf Wachstumskurs

Trotz der Krise in der Autoindustrie und einer schwierigen Konjunktur steigerte die Prüfgesellschaft Dekra den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Alle Geschäftsbereiche haben den Verantwortlichen zufolge zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Für das laufende Jahr prognostiziert der Konzern ebenfalls wachsende Erlöse.

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