"2026 wird zum Jahr, in dem die Elektromobilität im Markt wirklich ankommen kann"
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) blickt in positiver Erwartung auf das Jahr 2026. Der Branchenverband erwartet eine spürbare Belebung des deutschen Pkw-Gesamtmarktes. Besonders die Pläne der Regierungskoalition zur Förderung elektrischer Antriebe seien förderlich.
VDIK sieht 2026 Möglichkeiten zur Markterholung
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet für 2026 mit einer leichten Belebung des deutschen Pkw-Markts auf rund 2,9 Millionen Neuzulassungen. Diese Prognose steht jedoch unter deutlichen Vorbehalten, was Förderprogramme, Strompreise und Ladeinfrastruktur betrifft.
Konsolidierungsbewegungen im Reifenmarkt
Patrick von Herz blickt als Managing Director/Co-Head des Bereichs Automotive & Mobility Technology bei Lincoln International von außen auf Automobilzulieferer und den Reifenmarkt. Er begleitet und berät potenzielle Investoren. Im Automotive Insights Podcast erklärt er, warum im Reifengroßhandel weitere Übernahmen zu erwarten sind.
“2025 war ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig Anpassungsfähigkeit geworden ist”
Bei Reifen Straub ist mit Marc Straub die nächste Generation am operativen Ruder. Im Gespräch mit Automotive Insights resümiert er ein gutes Geschäftsjahr und blickt auf im Reifengroßhandelsgeschäft zentrale Erfolgsfaktoren. Zudem registriert der 33-Jährige eine größere Wahrnehmung im Markt für preisgünstige Reifen.
„2025 war ein Jahr, in dem Dekra einmal mehr Resilienz und Stärke gezeigt hat“
Nach einem herausfordernden, aber unter dem Strich zufriedenstellenden Jubiläumsjahr blicken die Dekra-Verantwortlichen zuversichtlich in die Zukunft. Mobilität, Digitales Vertrauen und Nachhaltigkeit lauten die im Rahmen der Strategie 2030+ definierten Wachstumsfelder, für die entsprechend kräftige Investitionen vorgesehen sind. Unvermindert relevant bleibt auch das klassische TIC-Kerngeschäft.
Leicht steigende Mängelquoten und überzeugende Stromer im TÜV-Report
Auf Basis von rund 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2024 und Juni 2025 hat der TÜV erneut den allgemeinen Fahrzeugzustand hierzulande beleuchtet. Während sich die verschiedenen Mängelquoten jeweils leicht verschlechtern, bescheinigt der Report vor allem E-Autos eine gute Qualität – obwohl erneut ein Tesla-Modell am häufigsten negativ auffällt. Gesamtsieger 2026 wird der Mazda 2.
Deutsche Kautschukindustrie zwischen Pragmatismus und Realismus
Über reges Interesse an seiner Herbsttagung konnte sich der wdk um Verbandspräsident Michael Klein freuen. Themen wie die hohen Energiekosten, die EU-Entwaldungsverordnung und die allgemein als überbordend empfundene Bürokratie treiben dabei alle Mitgliedsunternehmen gleichermaßen um. Ungeachtet der vielfältigen Herausforderungen wurden in Frankfurt auch verhalten positive Töne angeschlagen.
Plattformen als Straffer und Kundenzuführungsinstrumente
Teileportale und Online-Marktplätze erweitern die Zukunftsperspektive im Automobilen Aftermarket. Das, was Werkstätten und Kfz-Servicebetriebe im Dschungel der digitalen Möglichkeiten benötigen, sind integrierte Lösungen zur Warenbeschaffung, den Zugang zu Fahrzeugdaten und auch die eigene Grundbereitschaft dazu, sich im Web selbst sichtbar und für Kunden attraktiv zu machen.
Vergölst-Analyse: Elektromobilität kommt in den Fuhrparks an
Eine aktuelle Umfrage des Reifen- und Autoservice-Spezialisten Vergölst in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Statista unter 500 Fuhrparkverantwortlichen zeigt: Die Elektrifizierung deutscher Fuhrparks gewinnt an Fahrt. Dies belegen auch Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), die zeigen, dass sich der Gesamtmarkt deutlich in Richtung alternativer Antriebe verschiebt.
ZKF kritisiert Datengrundlage und wirbt für differenzierte Betrachtung
Eine GDV-Veröffentlichung zu gestiegenen Stundenverrechnungssätzen in Kfz-Werkstätten hat jüngst den Erweiterten ZKF-Vorstand beschäftigt. Der Verband sieht freie Betriebe zu Unrecht in der Kritik und bemängelt eine fehlende Vergleichbarkeit des Datenmaterials. Ein wesentlicher Treiber seien immer höhere Lack- und Ersatzteilpreise, die wiederum die Renditesituation vieler Betriebe belasten.
Top-100-Autohausgruppen: Rückläufige Rendite trotz Absatz- und Umsatzplus
Im HändlergruppenMonitor 2025 haben DAT und das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) erneut die Situation der größten Automobilhandelsgruppen Deutschlands untersucht. Angesichts enormer Herausforderungen durch Digitalisierung, Konsolidierung und Internationalisierung bescheinigen die Experten diesen „eine bemerkenswerte Robustheit”, die sich etwa in Absatz- und Umsatzzuwächsen manifestiert.
Käufer zögern weiterhin beim E-Auto-Gebrauchtkauf
Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich in Deutschland immer noch langsamer als erwartet. Dies zeigen die aktuellen Erhebungen des Marktforschungsunternehmens Uscale sowie der Expertenorganisation Dekra. Ihre Ergebnisse verdeutlichen, dass ein funktionierender Zweitmarkt zur zentralen Herausforderung für den Hochlauf der Elektromobilität wird.
Gestiegene Bereitschaft zur Listung als Montagepartner
Laut dem BRV ist rund ein Drittel der Reifenfachhandelsbetriebe als Montagepartner für Online-Reifenvermarkter gelistet. Die Abfrage erfolgte im Rahmen des aktuellen Branchenbarometers für das 4. Quartal 2025. Generell steigt die Bereitschaft zur Kooperation: Unter den bisher nicht gelisteten Betrieben zeigen rund 35 Prozent eine potenzielle Bereitschaft, teilt der Verband mit.
Trotz Reifenlabel wächst Budget-Segment am stärksten
Im Vorfeld des „Implementierungsdialogs zur Gesetzgebung für energieeffiziente Produkte“ mit Kommissar Dan Jørgensen hat sich die ETRMA zu Wort gemeldet und eine Analyse der Reifenkennzeichnungen zwischen 2012 und 2023 in der EU und EFTA präsentiert. Fazit: Die EU-Reifenkennzeichnung bewege den Markt in die richtige Richtung, aber die Fortschritte seien uneinheitlich.
Michelin korrigiert Gewinnerwartung
Für das laufende Geschäftsjahr hat Michelin die Prognose für das operative Ergebnis drastisch gesenkt: Ursprünglich wollte der französische Reifenhersteller 3,4 Milliarden Euro erwirtschaften, nun rechnet das Management nur noch mit 2,6 bis 3 Milliarden Euro. Die Aktie erlebte nach Mitteilung an der Pariser Börse einen Einbruch von 10 Prozent.
Die Zukunft im Aftermarket entscheidet sich im Digitalen
Das Kölner Aftersales Forum war vor der Corona-Pandemie eine feste Institution für Entscheiderinnen und Entscheider des Aftermarkets. Die Wiederbelebung nach sechs Jahren Pause zeigte, dass der unmittelbare Austausch über aktuelle Trends und Entwicklungen noch immer einen Mehrwert haben kann. Das Programm war hochkarätig aufgesetzt, die Resonanz hätte allerdings größer sein können.
Der "Autogipfel", die Reifentest-Bilanz und Neues aus dem Commercial-Segment
Zu Beginn von Episode #99 blickt Kay auf die doch recht wenig konkreten Ergebnisse des ersten "Autogipfels" im Kanzleramt. Deutlich konkreter sind derweil die Resultate einschlägiger Reifentests, die uns erneut beschäftigen: Inzwischen liegt auch die Auswertung der AutoBild vor, bei der abermals insbesondere die Premiumprodukte punkten.
Marke Cooper soll Schlüsselrolle für Goodyear in EMEA-Region einnehmen
Nach der Übernahme der Cooper Tire & Rubber Co. durch Goodyear im Jahr 2021 herrschte lange Zeit im Handel Unklarheit darüber, wie denn die Marke Cooper innerhalb des Produktkatalogs positioniert wird. Nun hat die Goodyear Tire & Rubber Company erläutert, dass Cooper im Rahmen einer strategischen Weiterentwicklung des Markenportfolios in der EMEA-Region als einzige Tier-2-Marke vermarktet wird.
Rekordniveau bei Stundensätzen in Kfz-Werkstätten
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. meldet ein neues Spitzenniveau bei den Stundensätzen in Kfz-Werkstätten. „Arbeiten an der Mechanik, Elektrik oder der Karosserie kosteten 2024 im Schnitt 202 Euro pro Stunde, Lackierarbeiten sogar 220 Euro. Beide Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast acht Prozent“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Stagnation bei Hochlauf der Elektromobilität
Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat für das aktuelle DAT-Barometer die Haltung zu E-Autos abgefragt. Die Präferenz für ein BEV hat sich im Vergleich zur Befragung vom Vorjahr kaum verändert. Bei Werkstattaufenthalten mit einem BEV werden von den Befragten höhere Kosten erwartet und beim BEV-Leasing ist der Erfahrungshorizont noch begrenzt.